Graue Haare tönen

Noch mal graue Haare: Was macht man, wenn es langsam anfängt – rigoros durchfärben oder mit etwa Strähnchen kaschieren? Kann man graue Haare überhaupt gut färben?

Farbe ist Licht und Licht ist Leben. Deshalb entsteht der Wunsch nach Veränderung in gleichem Maße, wie die Natur “vergessen hat“, wie das geht, mit dem Nachpigmentieren der ersten “naturblonden” grauen Haaren. Hier ist unser Flagshippartner „La Biosthétique“ dafür bekannt, eine Farbkollektion mit herrlich leuchtenden Haarfarben zu haben. Egal, ob Sie gerne blond oder dunkel wären, egal, ob es um Strähnchen oder Grauabdeckung geht – hier liegt die optimale Lösung.
Ob man mit Strähnchen beginnt und dann Stück für Stück durchfärbt, ist natürlich abhängig vom Betroffenen. Wenn es den/die Betroffenen stört, so könnte man langsam starten und dann alsbald mit Strähnen beginnen bis zur Coloration:

Also los – Step by Step:

Die ersten Grauen “Fädchen” kann man wundervoll mit einem Direktzieher (Shine and Tone Advanced), ohne Chemie leicht kaschieren. Diese Tönung wirkt durch positiv geladener Pigmente am Haar. Das hat den Vorteil, dass man mit einem Conditioner, in dem eben solche direktziehende Farbpigmente enthalten sind, immer mal wieder, zwischendurch Zuhause „nacharbeiten” kann. Durch die Tatsache, dass es ja nur wenige feine graue Häärchen sind, überwiegt dann die neue, frische Farboptik und es einsteht eine belebende Nuance.
Wenn das durch die Anhäufung der grauwerdenden Haare nicht mehr reicht, dann zur nächsten Stufen – je nach Menge der Grauen.
Mit der hochwertigen TINT&TONE ADVANCED – Intensivtönung. Hier wird mit einer extrem geringen Oxidationszugabe und durch Additive eine durchaus intensivere Tönung geschaffen, die einen Grauanteil von 15-30% locker abdeckt. Dies geschieht durch eine Kombination aus kleinen, flachen Farbbildnern (Farbvorstufen) und feinste Micromonekülen ( sogenannte Kupplern) eingebettet in eine optimale, leuchtende Farbcreme. Den anschließenden Glanz und die Haarglätte wird durch Glyzerin (strukturstärkend und feuchtigkeitsbindend) , Kokosöl (zuständig für Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit) und last but not least die quaternäre Ammoniumverbindungen und Cocamidoprophylbetaine erreicht, welche pflegend den Glanz verstärken und die Farbbrillianz erhöhen.
Nun kommt man aber an den Punkt, wo einem auch die Intensivtönung nicht mehr ausreicht, weil das Grau langsam überhand nimmt.
Auch hier empfehlen wir unseren Kunden erst wieder einen kleinen Schritt zu machen:
Strähnen im Naturton, oder mit dem Beimischen eines leichten Modetones einfärben.
Das kaschiert auch super. Wenn man diese Kaschierung weiter ausbauen möchte/muss, dann sollte man mit einer oxydativen Farbe entsprechend des Kundenwunsches rangehen und die Farbe Schritt für Schritt weiter verstärken.

Hierbei ist es wichtig, Folgendes zu beachten:

Je älter man wird, sollte man nicht zu dunkle Farbbereiche wählen – eher in Bereiche wie Hellbraun oder gleich in Blondbereiche reingehen! „Unter unseren Coloristen gilt: Je älter der Kunde, desto heller sollte der Farbton der Haare sein!“ Die helleren weicheren Farbtöne fungieren als Weichzeichner für die Haut. Dunkle Farben lassen oftmals älter wirken als man schon ist und FRAU ist an ein stärkeres Make-up gebunden, um den Teint strahlen zu lassen. Kleiner Tipp am Rande: „Lassen Sie sich nicht zu einer Blondierung „verführen /überreden“, denn Blondieren funktioniert auf weißem bzw. grauem Haar nicht!